FOND STRATEGIE
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Einleitung/Überblick
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MimoMat™
Strategie
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Aktien Surfen
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Beispiele und Illustrationen
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Kurznotiz zu
ETFs (Exchange Traded Funds)
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IPO
Beispiel
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Das
Beispiel hinsichtlich News
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Ziel
der MimoMat™
Strategie
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Praktische Anwendung der
MimoMat™
Strategie
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Ein Wort zum Risk Management
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Kontaktinformation
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Disclaimer/Wichtiger Hinweis
Einleitung/Überblick
Die MimoMat™
Strategie wurde insbesondere für aktive Hedge Fonds entwickelt
die Aktien und ETFs die an den U.S. Börsen notieren, traden . Grundlegend besteht diese Trading Strategie in
der Ausnützung von sogenannten Micro Movements ("Mini" Bewegungen)
einer Aktie innerhalb deren jeweiligen Macro Trends, und daher die Bezeichnung
MimoMat™
(Micro movements within Macro trends). Es ist dabei egal
ob sich der Macro Trend aufwärts oder nach unten bewegt. Innerhalb
des längerfristigen generellen Trends, dem sogenannten Macro Trend,
agieren praktisch alle Aktien, insbesondere Aktien mit hohem Handelsvolumen
und Lquidität,
in Micro Movements die üblicherweise nicht den Macro Trend
verändern. Es gibt allerdings diesbezüglich einige Ausnahmen, wie z.B.
wichtige Unternehmens-News die den Macro Trend des Aktienkurses
deutlich verändern können.
MimoMat™
Strategie
Micro Movements innerhalb eines Macro
Trends geschehen üblicherweise täglich. Solche Micro Movements
bestehen oft in einem Volatilitätsbereich von ca. 2% - 10%. Dabei
wird
beabsichtigt einen ca. 25% - 30% Gewinnanteil der betreffenden
Kursschwankung je Transaktionen
innerhalb des Micro Movements zu erzielen. Aufgrund dieser
Strategie wird mit minimalem Risiko ein ca. 0,5% - 3%
Nettogewinn/Kapitalgewinn pro Transaktion des eingesetzten Kapitals
erzielt. Oft können diese Gewinne
innerhalb von ein paar Minuten und manchmal sogar innerhalb von ein
paar Sekunden erzielt werden. Und wenn solche
Kursbewegungen stattfinden können mit dieser Strategie
täglich frequentierte Transaktionen innerhalb der Sequenzen dieser
Micro Movements durchgeführt werden. Diese Strategie ist auch bei
opportunistischen Marktsituationen anwendbar sowie bei spezifischen
Aktien wenn z.B. unerwartete News und Gerüchte den Markt bzw. das
jeweilige Papier beherrschen.
Um den gesamten Vorteil dieser Micro
Movements zu nützen und die Risiken hinsichtlich der Liquidität zu
reduzieren, muss eine Aktie ein grosses Handelsvolumen aufweisen,
damit auch durch grössere Aktienpositionen der Aktienpreis weder
beim Kauf noch beim Verkauf beträchtlich beeinflusst wird. Daher ist
die MimoMat™
Strategie nur bei Aktien mit einem Handelsvolumen von mehreren
Millionen Aktien täglich, anwendbar.
Aktien Surfen
Zu Illustrationszwecken und um das Verständnis zu der MimoMat™
Strategie zu vereinfachen, so ist die MimoMat™
Strategie eine Art des Aktiensurfens. D.h., eine Welle die entweder
nach oben oder nach unten neigt, wird identifiziert, um diese Welle
solange wie möglich zu reiten bzw. diese profitabel auszunützen.
Grundlegend gilt die alte Börsenregel "The Trend is your Friend"
(Der Trend ist dein Freund). Klarerweise ist die MimoMat™
Strategie wesentlich umfangreicher indem nicht nur interessante
Kurswellen bzw. Micro Movements rechtzeitig identifiziert werden, sondern auch Schätzungen
hinsichtlichen deren Stärke (potenzielle prozentuelle Bewegung) einer
solchen Welle/Micro Movement berechnet wird.
Beispiele
und Illustrationen:
Am 20. November 2006 eröffnete die Nasdaq-notierte Aktie WYNN
(Wynn Resort) um ca. 5% niedriger gegenüber dem Schlusskurs
(ca. US$ 94,-) des
Vortages um die ca. US$ 89,- je Aktie. Zu dieser Zeit war der Macro Trend
bei WYNN war für jede Periode steigend, sowohl für die 1-Monat,
6-Monate, 1-Jahr und 3-Jahres Zeitabschnitte. Innerhalb des
generellen Trends gab es viele Micro Movements. Um die
höchstmögliche Genauigkeit zu erzielen und das Risiko zu reduzieren,
verwenden wir zusätzliche Komponenten und Unterteilungen in
sogenannte Sub-Macro Trends. Sub-Macro Trends werden als
kurzfristige (die jeweilige Zeitperiode ist unterschiedlich)
Macro Trends innerhalb eines generellen Macro Trends definiert. Ein
Sub-Macro Trend ist entweder im Einklang mit der Richtung des
generellen Macro Trends, oder er kann sich auch kurzfristig gegen
den generellen Macro Trend richten, wie z.B. während der
Kurskorrekturphasen.
Im Fall der WYNN Aktie war am 20. Nov.
in der Anfangsperiode der Börsensitzung ein Kaufpreis von ca. US$ 89,- je Aktie möglich. Der Aktienkurs sprang rasch auf ca. US$ 92,50
zurück. Indem wir unsere MimoMat™ Strategie
verwendeten, mussten wir auf eine Bestätigung des
aufwärtigen Micro Movements, ―dem Rebound―, zuwarten, was durch ein
Aufwärtsmomentum durch steigendes Kaufvolumen angezeigt wurde. Daher
kauften wir die Aktie um US$ 90,- und innerhalb von ca. 2 - 3
Minuten stieg der Kurs auf US$ 91,- je Aktie und wir verkauften die
Position. Ein paar Minuten später erreichte der Kurs sogar ca. US$
92,50 bevor er wieder nach unten tendierte. Das gesamte
aufwärtige Micro Movement erreichte ca. 3,9% von denen wir ca. 1,1%
Gewinn innerhalb von ca. 2 - 3 Minuten verbuchen konnten.
Zusätzlich zu dieser einen Transaktion in der Aufwärtsbewegung, hätte
man auch das Topping Out dieses Micro Movements bei ca. US$ 92,50
einschätzen können, um dann vielleicht eine Short Position bei ca.
US$ 92,- je Aktie einzugehen und diese Position dann bei ca. US$
91,- wieder zu decken. Damit wäre ein weiterer Kapitalgewinn von ca.
0,8% möglich gewesen.
Kurznotiz zu ETFs
(Exchange Traded Funds):
Es gibt meherere Komponenten um
interessante Micro Movements zu identifizieren. Aspekte hinsichtlich
des Handelsvolumens sowie Aktienblöcke in der Aufwärts- bzw. der Abwärtsbewegung zeigen
z.B.
die entsprechende Stärke der Bewegung an, sowie auch besondere
Firmen-spezifische News. Im Jahr 2008, das ein Traderjahr war, gab
es unzählige Möglichkeiten die MimoMat™
Strategie einzusetzen. Zum Beispiel, im Juli 2008 gab es einen
vorrübergehenden Boden bzw. Washout in vielen Marktsektoren, wie z.B.
bei den Fluglinien, den Eigenheimbaufirmen und den Finanzwerten.
Viele Aktien sprangen im Kurs innerhalb von ein paar Wochen gleich
um mehrere hundert Prozent nach oben. Aber nicht nur einzelne Aktien
waren für die MimoMat™
Strategie ideal geeignet, sondern auch Sektorindizien und deren
betreffende ETFs (Exchange Traded Funds) und ETNs
(Exchange Traded Notes). Mit der Verfügbarkeit von mehr und mehr
ETFs und ETNs wurde das Risiko beim Trading für Profis reduziert, da
es oft leichter ist einen Trend und die Micro Movements innerhalb
eines Sektors und des Gesamtmarktes festzustellen als bei einzelnen
Aktien. Insbesondere ETFs und ETNs die einen Hebel beinhalten,
offerieren meist auch eine höhere Volatilität und daher bessere
Tradingmöglichkeiten. Mit bestimmten ETFs und ETNs kann man auch
bequem und effektiv ein Hedging durchführen, wie z.B. mit bestimmten
Short ETFs aund Short ETNs wobei man sehr effektiv beide Seiten des
Marktes handeln kann, nämlich sowohl auf der Upside als auch auf der
Downside. Links angeführt auf dieser Website finden Sie einige Links zu
populären ETFs,
IPO Beispiel:
Der NMX (Nymex) IPO am 17. Nov. 2006
war eine der besten Short-Term Trading Gelegenheiten durch ein Micro
Movement. Es war ganz leicht die Aktie um ca. US$ 125,- bei der
Erstnotierung der Aktie zu kaufen und dann innerhalb von ca. 10-15
Minuten handelte die Aktie auf ca. US$ 152,-. Realistisch war es
sehr leicht die Aktie um ca. US$ 145,- wieder zu verkaufen
und so blitzartig einen Gewinn von ca. 16% zu erzielen. Im Fall
eines IPOs besteht klarerweise kein offizieller Macro Trend, ausser eben die
Angaben aus dem Emissionsprospekt hinsichtlich des steigenden Umsatzes und Gewinnes
des betreffenden Unternehmens, sowie den Fundamentaldaten
inkl. dem Vergleich zu anderen Aktien aus dem selben Sektor
hinsichtlich Marktwert, usw. Daher kann zumindest ein geschätzter
bzw. bildlich vorstellbarer
Macro Trend erstellt werden. Eine Spekulation dieser Art ist auf jeden Fall
riskanter, doch ist auch der mögliche Kapitalgewinn dadurch
wesentlich höher als bei den typischen Konditionen etablierter Aktien,
und daher lag der Kapitalgewinn bei ca. 16% innerhalb von ein paar
Minuten. Doch nicht jeder IPO ist für die MimoMat™
Strategie geeignet.
Das Beispiel hinsichtlich
News:
Als weiteres Beispiel können wir uns
die folgenden Aktien kurz ansehen: GM und MGM am 22. Nov. 2006. Als
bekanntgegeben wurde, dass Kirk Kerkorian's Tracinda Corporation
zusätzlich 15 Millionen MGM Aktien mit einem Preis bis zu US$ 55,-
je Aktie kaufen würde, eröffnete die Aktie klarerweise wesentlich höher
vom US$ 49,- Schlusskurs des Vortages. Realistisch betrachtet,
war am 22. Nov. bei Börseneröffnung ein Kaufpreis von ca. US$ 52,50
möglich und kurz danach gab es nicht das geringste Problem die Aktie
zu einem Kurs von mehr als US$ 54,- zu verkaufen, und dabei einen 2,8% Gewinn zu
kassieren. Während es am 22. Nov. mehrere Gerüchte gab, dass
aufgrund des MGM Zukaufs, Mr. Kerkorian vielleicht einen Teil seiner
GM Aktienposition veräussern könnte, wurde diese Spekulation dann am
Nachmittag des selben Tages bestätigt, indem Mr. Kerkorian 25%
seiner GM Position verkaufte und auf 7,4% reduzierte. Die GM Aktie fiel von ca. US$ 32,- auf
ca. US$ 31,- wobei ein Short Selling Gewinn von ca. US$ 1,- bzw. ca.
3% innerhalb von wenigen Minuten während dieses Micro Movements realisiert
werden konnte.
In letzter Zeit, insbesondere seit dem Sommer 2008
gab und gibt es unzählige opportunistische News Ereignisse mit stark
erweiterten Kursschwankungen. Dabei spielt nun immer häufiger der
Faktor der Overemotion eine wichtige Rolle (Overemotion beim
Aktienhandel ergibt sich wenn aufgrund emotionellem Trading
praktisch alle technischen Indikatoren ignoriert werden und Aktien
plötzlich einen extremen Overbought oder Oversold Status erreichen).
Der Faktor der Overemotion kann erstklassig von MimoMat™
Traders genützt werden. Es gab in den letzten drei Tagen des Jahres
2008 noch eine interessante MimoMat™
Trading Opportunity als Dow Chemical (DOW) von der Regierung
in Kuwait darüber informiert wurde, dass jene ein Multimilliarden-Dollar
Venture mit Dow streichen. Damit kamen sofort Spekulationen in den
Markt, dass dadurch Dow's geplanter Kauf von Rohm & Haas (ROH)
gefährdet sei. Als Resultat dieser Spekulationen öffneten ROH Aktien
am 29. Dez. 2008 um fast 25% tiefer und notierten unter US$ 48,- je
Aktie. Während des Tages gab es einen leichten Rebound der Aktien
auf ca. US$ 54,- und ein paar Tage später am 31. Dez. 2008 notierten
die ROH Aktien dann wieder bei über US$ 62,- je Aktie. Damit ergab
sich ein idealer Rebound Trade von 29% innerhalb von nur 3 Tagen.
Mit der MimoMat™
Strategie hätte man natürlich täglich und laufend Gewinne
mitgenommen um diese Gewinne abzusichern, da eben die Zukunft immer
ungewiss ist.
Ziel der MimoMat™
Strategie:
Das Hauptziel der MimoMat™
Strategie ist es innerhalb der kürzest möglichen
Zeitspanne maximale Kapitalgewinne in jeder Transaktion zu
generieren und abzusichern. Dabei soll auch das mögliche
Verlustrisiko in solchen Transaktionen reduziert werden. Die grundsätzliche
Ausrichtung der MimoMat™
Strategie bezieht sich auf Ertrag/Einkommen. Das langjährige Wachstum des Fondvermögens selbst ist kein Ziel der MimoMat™
Strategie, da die MimoMat™
Strategie aus Effizienzgründen und der Handelsfelxibilität auf ein
bestimmtes einsetzbares Kapitalausmass beschränkt ist (derzeit
auf maximal ca. US$ 250 Mio. je Fond/Trader).
Jeden Tag gibt es Micro Movements bei
Aktien und ETFs die ein grösseres Handelsvolumen aufweisen, ... normalerweise
bei Aktien die mehrere Millionen Aktien täglich handeln. Die
Gelegenheiten sind zahlreich und durch die Anwendung der MimoMat™
Strategie können potenzielle Micro Movements bei gewissen Aktien
identifiziert werden (eine
teilweise Dokumentationen von 2006 - 2008
zur Anwendung bzw. Nachverfolgung der MimoMat™
Strategie können unter dem Link
http://www.be24.at/blog/author/dietmar_scherf
in Deutsch nachgelesen werden).

Praktische
Anwendung der MimoMat™
Strategie:
Gewinne müssen schnell abgesichert werden. Jeder Trade sollte
gewinnbringend sein, selbst wenn es sich nur um kleine Gewinne
handelt. Es gibt einen Spruch im Englischen der übersetzt lautet:
"Derjenige der Gewinne mitnimmt kann nicht Pleite gehen."
Beispiel: Im Jahr 2008 (das das schlechteste Börsenjahr seit
1931 war) führten wir mehr als 1.500 Trades durch, wobei wir nur
13 Trades netto mit einem minimalen Verlust buchten. Bei diesen
Verlusten waren bereits unsere "beabsichtigten" Verluste der
Hedgepositionen-Trades inkludiert, da die gewinnbringenden
Gegentrades grössere Gewinne als die "beabsichtigten"
Verluste der Hedgepositionen einbrachten. Da jeder Trade sorgfälltig
ausgesucht wird, so ist es uns fast immer möglich sogar die
Hedgepositionen-Trades gewinnbringend abzuschliessen, da eben Aktien
und ETFs in Wellen und Zyklen handeln. Doch gelegentlich passiert es
jedem Trader, -selbst unter Anwendung der MimoMat™
Strategie-, dass man eben mit einer Position für eine gewisse Zeit
hängenbleibt. Darum ist es vorteilhaft nur einen Teil des
verfügbaren Tradingkapitals für einen jeweiligen Trade einzusetzen.
Je nach Marktsituation und Momentum empfehlen wir nie mehr als
maximal ca. 10%-20% des verfügbaren Kapitals bei einem Trade
einzusetzen. Man muss liquide bleiben falls man eben mit einer
Position hängen bleibt. Gemäss unserer Erfahrung haben wir
beobachtet dass es nur sehr selten gut ist echte Verluste zu buchen,
ausser realisierte Verluste können durch Gegentrades wieder
ausgeglichen werden. Da einzelne Aktien theoretisch auf Null sinken
können, so gibt es bei ETFs irgendwie eine gewisse Sicherheit, da im
Laufe der Zeit die meisten ETFs wieder den Einstandspreis erreichen
und als eine Art Index funktionieren bzw. sogar tatsächliche Index
ETFs sind.
Und obwohl ein guter Trader praktisch täglich
Tradinggewinne absichern und buchen wird, so wird es dennoch diese
seltenen Positionen geben, -inklusive Hedgepositionen-, die man mit
einem Papierverlust für eine gewisse Zeit mitzieht, bis eben jene
Positionen wieder den Einstandspreis erreichen oder gar Gewinne
damit gebucht werden können. Daher kann es sein, dass die insgesamte
Performance eines Portfolios für eine gewisse Zeit sogar einen
Papierverlust aufweist, obwohl täglich Tradinggewinne erzielt werden
und sich dadurch der Barbestand laufend erhöht. Aufgrund von Risk
Managment Massnahmen ist es empfehlenswert nur in Aktien/ETFs zu
handeln die auch ein langfristiges Investmentpotential aufweisen.
Mit dieser Strategie fährt man im Laufe der Zeit wesentlich besser
als mit den meisten anderen Strategien, da die wenigen Positionen
die einen vorrübergehenden Papierverlust aufweisen, dann
schlussendlich wieder den Einstiegspreis erreichen und zwischendurch
die täglichen Tradinggewinne laufend abgesichert werden und sich so
vermehren. Je nach Marktsituation denken wir auch dass es sinnvoll
ist laufend für Tage und Wochen hindurch immer in den selben Aktien/ETFs
zu traden. Dadurch lernt der Trader das genaue Verhaltensschema
bestimmter Aktien/ETFs kennen.
Ein Wort zum
Risk
Management:
Obwohl praktisch jedes Börsenengagement eine reine Spekulation
darstellt
und man dabei ein grosses Risiko eingeht einen Teil oder sogar das
gesamte Investementkapital zu verlieren, so gibt es für Investoren
und Traders zahlreiche Mittel um das Riskio entsprechend
einzuschränken. Unter anderem z.B. via der MimoMat™
Strategie werden Tradinggewinne laufend mitgenommen und somit
abgesichert. Zu den vielfachen Risk Management Methoden beim Trading
sind hier noch einige Vorschläge angeführt die bei der Wahl eines
Hedge Fonds zusätzlich zum effektiven grundlegenden Risk Management
hilfreich sein können:
1) Für aktive Traders: ETFs statt
einzelne Aktien verwenden
Für aktive Traders kann es sicherer sein mit ETFs zu handeln statt
mit einzelnen Aktien. Mit ETFs kann das Risiko gegenüber Engagements
in einzelnen Aktien reduziert werden. Zugleich kann dabei eine
Hedging Strategie verwendet werden indem man Long/Short ETFs in
einem Sektor verwendet. Auch können Hedge Fonds von einer
entsprechenden ETF Trading-/Investmentstrategie profitieren um so
ihr Risiko zu reduzieren.
2) Für Hedge Fond Investoren: Die
Strategie des Fonds verstehen
Für Investoren ist es wichtig, dass jene zumindest grundlegend die
Trading- und/oder Investementstrategie des spezifischen Hedge Fond
verstehen.
3) Keine Mangementgebühren,
sondern nur Erfolgsprämien
Fast alle Hedge Fonds verrechnen Managementgebühren, die wir
keinesfalls befürworten. Es ist wesentlich besser wenn Hedge Fonds
nur Erfolgsprämien verrechnen (z.B. eine Erfolgsprämie für jeden
erfolgreichen Trade und/oder jedes erfolgreiche Investment). Damit
lässt es sich besser einschätzen ob eine Fondstrategie auf längere
Sicht hin erfolgreich sein wird, da das Fondmanagement nur bei
Erfolg der Trading-/Investmentstrategie verdienen kann.
4) Transparenz
Transparenz ist für jede zwischenmenschliche Beziehung
ausschlaggebend. Jedem Investor sollte es ermögicht werden den
echten aktuellen Wert seines Investments laufend zu beobachten.
Daher empfiehlt es sich, dass Hedge Fonds ihren Investoren die
Möglichkeit bieten den aktuellen Wert (mark-to-market) des Investments z.B. via
Aktualisierung des Basiswertes (oder einer Einheit) auf einer
Website laufend (zumindest täglich) festzustellen. Damit wird
ein wichtiger Risk Management Komponent gegenüber jedem Teilnehmer
geschaffen um deren Risikotoleranz laufend einzuschätzen damit jene
Teilnehmer nicht durch monatliche oder vierteljährliche oder gar
jährliche Kontoauszüge überrascht werden.
5) Keine Sperrfristen, keine Kontoeinfrierungen und
keine Ausstiegsstrafen
Es ist verständlich, dass einige Hedge Fonds langjährige
Investementstragien verfolgen die oft illiquide Investitionen
beinhalten und daher ein langjähriges Engagement der Teilnehmer
erfordert. Doch die meisten Hedge Fonds die mit aktiven Trading
beschäftigt sind, sollten keine Sperrfristen haben, sondern
sollten ihren Teilnehmern jederzeitige Ausstiegsmöglichkeiten
offerieren. Keinesfalls sollten Ausstiegsstrafen verrechnet werden,
sondern jeder Investor sollte jederzeit sein Geschäftsverhältnis mit
einem Hedge Fond ohne zusätzliche Kosten auflösen können.
Wenn man alle bzw. einige dieser Kriterien bei
der Suche nach einem Hedge Fond beachtet, so kann dies beim
persönlichen Risk Management sowohl des Teilnehmers als auch des
spezifischen Hedge Fonds hilfreich sein. Es ist jedoch eine Tatsache,
dass die Börsen oft Kursschwankungen (Volatilität)
verursachen und daher sogar die besten Hedge Fonds nicht immer
konstante Renditen erwirtschaften können, sondern sogar gelegentlich
auch Minusjahre einfahren. Es kommt oft auf die Trading-/Investmentstrageie
des Fonds an, sowie auch auf die insgesamte Performance der Börsen
im Allgemeinen. Aber gute Hedge Fonds die Integrität besitzen,
offerieren ihren Teilnehmern Transparenz, sowie jederzeitige
Ausstiegsmöglichkeiten, und jene Fonds verrechnen nicht zahlreiche
Gebühren, sondern werden sich hauptsächlich bzw. nur auf Erfolgsprämien
konzentrieren.
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